Frage vom 10. Januar 2016:

"Verhindert die polyamore Szene bewusstes Einlassen?"

Frage (von einem Mann):

Wir sind alle Reisende im Leben. Aber auch im Lieben. Im Gegensatz zur monogamen Monotonie bestehen polyamore Beziehungen oft nur auf Zeit, sei es nun für zwei bis drei Monate oder zwei bis drei Jahre. Wobei es zwischendurch eine Affäre und gegen Ende eine Freundschaft und zwischendurch ein Kuddelmuddel sein kann. Meine Fragen: Verhindert die polyamore Szene mit ihrem emotional-hormonellen Feuerwerk, ihrem Facettenreichtum und ihrer Abwechslung und Ablenkung nicht ein bewussteres Einlassen auf einen Menschen? Die vielen positiven Seiten des Experimentier- und Wachstumsfeldes können auch dazu führen, dass Menschen sich wieder voneinander lösen, bevor sie sich tiefer einlassen und binden, oder?

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Antwort 1 von Mathias Miklaw:

Lieber Mann,

ganz knapp würde ich Deine erste Frage mit NEIN, beantworten. NEIN so muss es nicht unbedingt sein. Wenn Du statt „verhindert“ das Wort „erschwert“ gewählt hättest, wäre meine Antwort ein ganz entschiedenes „VIELLEICHT“ gewesen.

Deinen zweite Frage kann ich ebenso Knapp mit JA beantworten. JA es kann so sein, muss es aber nicht unbedingt.

Du sprichst mit Deinen Fragen ja eines der Hauptargumente an, welches klassischer Weise gegen Polyamory ins Feld geführt wird. Meiner Meinung nach nicht ganz unberechtigt. Auf der anderen Seite lassen sich aber genau so gute Argumente finden, die sehr stichhaltig vor allem gegen die weit verbreitete, nicht frei gewählte, unbewusste Monogamie sprechen.

Einer meiner Lieblingssprüche in diesem Zusammenhang: „Polygamie funktioniert nicht, Monogamie auch nicht“. Dieser Spruch ist weniger nihilistisch als es zunächst scheinen mag. Für mich bedeutet er: Solange wir in Schubladen und Konstrukten denken wie Monogamie vs. Polygamie / Polyamory werden wir auf keinen grünen Zweig kommen. Solange die eine Seite die jeweils andere von den Vorzügen des von ihr jeweils favorisierten Liebesmodelles mit mehr oder weniger trefflichen Argumenten zu überzeugen sucht, werden wir nicht voran kommen.

Daher gilt es, diese Kategorien zu überwinden. Und Frage nun bitte nicht, wie genau das geschehen soll. Sorry, das ist mir auch noch nicht klar, aber ich bin überzeugt , dass wir dies in Zukunft herausfinden und erproben müssen. Denn wir sind nicht nur alle Reisende sondern auch Forscher im Leben.

Mathias Miklaw (www.beziehungsberatung.berlin)

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Antwort 2 von Donna:

Die große Auswahl, die man heute über das Internet hat, nicht nur in der polyamoren Szene, führt vielleicht dazu, dass man nicht mehr gewillt ist, so viele Kompromisse einzugehen. Wo früher die Alternative oft nach allein bleiben aussah, kann man heute fast schon davon ausgehen, dass man auch in höherem Alter noch jemand besseres, weil passenderes findet. Das trifft auf monogame und polyamore Beziehungen gleichermaßen zu, sie halten heute oft nicht so lang.

Auf einen Menschen, von dem man sich heutzutage trennt, dank genügend anderen Angeboten, aber eben auch aus bestimmten Gründen, hätte man sich aber vielleicht auch in hundert Jahren monogamen Zusammenlebens nicht tiefer eingelassen.

Ob man sich tief auf jemand anders einlässt oder nicht, hängt nicht davon ab, ob man monogam ist oder wie lange man zusammen ist. Genügend Paare leben jahrzehntelang nebeneinander her, ohne sich tiefer aufeinander einzulassen. Bei anderen schwankt es, je nach Lebenssituation, mal lässt sich der oder die eine tiefer ein, mal die oder der andere. Oder beide immer mal wieder mehr, wieder weniger.

Manche lassen sich auf mehrere Menschen tiefer ein. Und man kann sich auch in einem Gespräch oder bei einem Tanz für eine kurze Zeit tief einlassen. Auch wenn man sich nie wiedersieht.

Sich auf die Sexualität mit einem Menschen tiefer einzulassen, ist noch einmal etwas anderes. Es erfordert jedes Mal eine gewisse Hingabe, ob es sich um eine einmalige Begegnung handelt oder um eine langjährige Beziehung. Es kann leichter fallen, diese Hingabe aufzubringen, wenn man sich sexuell in mehr als einer Beziehung auslebt, wenn jedes Treffen bewusst gewünscht und herbeigeführt wird, obwohl es noch andere Optionen gäbe. Das Gefühl, für den Abend der oder die Auserwählte zu sein, und andererseits den Abend mit genau diesem einen Menschen verbringen zu wollen, kann die Atmosphäre schon aufladen.

Dass die Sache auch ihre Schattenseiten hat, ist klar.

Donna (Klarname ist der Redaktion bekannt)

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Antwort 3 von Thomas Beutler:

Hallo liebender Reisender

Interessant deine Schilderungen, wie du polyamore Netzwerke erlebst, was dich hier deine inneren Werte/Erziehung/Glaubenssätze so erleben lassen.

Für mich macht es hier wenig Sinn auf EINE Szene zu schauen (erst recht, wenn sie wie die Polyszene so bunt, unterschiedlich und individuell in ihren Auslebungen ist) oder dort nach Schuld zu suchen, für das Verhalten eines Menschen, den du liebst.

Wie ich diesen Erdplaneten erlebe, haben wir Menschen uns in unterschiedlichen Entwicklungszuständen etabliert. Damit wir entsprechend weiter wachsen oder ruhen können, fühlen wir uns mit den Menschen wohl, die hier entsprechende Räume anbieten, ähnliches erleben wollen; verlieben uns oft in diese dann. Nicht immer können wir dabei erkennen, was der Gewinn dieser Beziehung ist oder versuchen „Bekanntes“ zu wiederholen, statt neue Wege auszuprobieren. Dies ist auch absolut in Ordnung für mich, egal auch warum der andere Mensch oder ICH dies so entscheiden; sogar wenn wir uns die Gründe (nicht passend, nicht offen dafür, Ängste, fehlender Selbstwert, andere Prioritäten, Mamaersatz, Bedürftigkeit; hohe Liebesfähigkeit, …) dabei nicht bewusst sind.

Liebende, die eher einen festen sicheren Heimathafen suchen, wenden sich wahrscheinlich eher Konzepten wie der Monogamie zu. Menschen, die Wert darauf legen ihre Liebesfähigkeit in ihrer Vielfalt zu entdecken und in die Welt zu holen eher polyamoren Konzepten, Tantra oder der Beziehungsanarchie zu. Aber ein jeder kreiert dabei seine eigenen Liebesrahmen & –grenzen; meistens natürlich in Resonanz auf das jeweilige Gegenüber. Und ja heutzutage sind Lebens-Beziehungen zumindestens was das Materielle betrifft nicht mehr so notwendig wie früher; mensch muss nicht mehr deshalb dabei bleiben bis zum bitteren Tode. Weshalb in Fachkreisen auch eher in der Zwischenzeit von „serieller Monogamie“ gesprochen wird.

Ob ich mich also gerade auf mein Gegenüber „tiefer“ einlassen will, hängt also eher von dem ab, was ich spüren/vermuten kann dort dabei zu gewinnen, als auch eben meiner eigenen aktuellen Prioritäten und Bewusstheit meiner Bedürfnisse/Ängste.

Dazu kommt, dass kaum einer von uns eine reine Liebesbeziehung (das Beste wollen für den Anderen, selbst wenn ich dies dann nicht bin) führt, sondern hier ein Knotengeflecht von Bedürfnissen (Heimathafen; Mama-/Papaersatz; Elternschaft; Selbstwert-/Selbstliebeersatz; Sexualität; Suche nach der Auflösung von Ängsten, Traumas; sozialer Status; jemanden im Rücken haben; Vertrauensraum; Freundschaft; Anerkennung; geliebt zu werden; Macht/Dominanz/Hingabe; Lehrer zu haben, Schüler sein zu dürfen; …) sich meist zwischen den Beteiligten bildet. Leider uns vieles davon nicht bewusst oder gar gemeinsam kommuniziert und „vereinbart“.

Wenn ich in meinem Leben in Menschen verliebe, die dann nicht das „erfüllen“ an Tiefe die ich suche, macht es Sinn für mich auf eigene Innenreise zu gehen. Was da in meinem inneren Magneten zieht gerade solche Menschen an, lässt mich dies erleben? Welche wohl eher unbewusste Bedürfnisse oder/und Ängste von mir halten hier gerade mein Ruder so, das ich diesen Kurs steuere, diesen Menschen begehre? Was könnte der Gewinn sein, mich auf diesen Menschen so einzulassen, wie er l(i)ebt?
Vielleicht dabei auch feststellen, dass es jenseits von Hormonen hier gerade nicht zusammen passt; ohne das dafür irgendjemand eine Schuld haben muss.

Thomas Beutler, Reise-ins-magische-ich@web.de

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Antwort 4 von Christopher Gottwald:

Hallo!

Danke für diese Frage, die mich durchaus auch schon beschäftigt hat. Ich vermute dahinter deinen persönlichen Wunsch nach einer langen Beziehung und womöglich den Frust über einen Kontakt, der für deinen Geschmack zu früh zu Ende gegangen ist. Aber ist es nicht zu leicht, diese ominöse Szene oder die Polyamorie dafür verantwortlich zu machen?

Kann eine „Szene“ (also eine undefinierte Menge von dir bekannten und unbekannten Personen, die mal hier und mal dort in unterschiedlicher Zusammensetzung auftaucht) dich oder jemand anderen daran hindern, sich tiefer auf irgendjemanden einzulassen? Kann eine Idee/Philosophie (z.B. Polyamorie) eine Bindung zwischen zwei (oder mehr) Menschen verhindern, die eigentlich zusammen sein wollen? Brauchen wir tatsächlich den gesellschaftlichen Druck der Monogamie, um mit Menschen einen längeren Weg durch Höhen und Tiefen zu gehen? Willst du diese Verantwortung tatsächlich abgeben?

Es gibt nur 2 Personen, die verantwortlich sind für unsere Beziehungen: dich und die andere! Und wenn du willst, kannst du von vornherein dein Bedürfnis nach bewusstem Einlassen ausdrücken. Wie wäre es, wenn du der nächsten Person, die du interessant findest, eine Vereinbarung anbietest, dass ihr euch z.B. für ein Jahr commitet zu regelmäßigen Treffen, transparenter Kommunikation und gegenseitiger Unterstützung (ich nenne das „Entwicklungskooperation“ nach einer Idee von Sebastian Gärtner). Ob ihr euch ansonsten auf die „Abwechslungen und Ablenkungen“ der Szene einlasst, bleibt jede*r selbst überlassen.

Und wenn es nun doch tatsächlich so sein sollte, dass dieses Experimentier- und Wachstumsfeld Bindungen verhindert, dann ist das vielleicht auch gut so. Dann gibt es womöglich gerade etwas anderes herauszufinden über unsere Emotionen, Hormone und Facetten. Schließlich ist Bindung und Langfristigkeit auch keine heilige Kuh, die wir nicht in Frage stellen dürften. Abgesehen davon: Ich selbst habe und kenne mehrere lang andauernde polyamore Beziehungen (bis über 30 Jahre).

Polyamorie gibt mir die Möglichkeit und die Verantwortung, mit meinem Gegenüber unsere Beziehung bewusst zu gestalten und so zu leben, wie wir das wollen. Dass das Fehlen der feststehenden Monogamieregeln erstmal zu Chaos und Verwirrung führen kann, ist naheliegend. Jede Veränderung (oder gar Revolution) braucht Neusortierung und den Forschergeist jedes*r Einzelnen.

Viel Mut und Spaß auf deiner weiteren Lebens- und Liebesreise
Christopher,
www.christopher-gottwald.de

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Antwort 5 von Leo, Offenlieben.de:

Auch wenn ich nicht der Meinung bin dass eine polyamore Beziehung grundsätzlich nicht länger als 3 Jahre dauert (meine eigene dauert mittlerweile 11 Jahre) kann ich deine Bedenken gut verstehen.

Meine Meinung ist, dass sich Menschen so tief auf andere einlassen, wie sie dazu in der Lage sind und wie es ihnen taugt. Das hat mit monoamor oder polyamor erst mal nichts zu tun. Es stimmt aber, das einige Menschen die tendenziell Probleme mit Bindung haben erstmal von der Poly-Szene angezogen sind und sich daher dort vermehrt finden.

Insgesamt ist die Antwort auf die Frage also: Nein das ist nicht der Fall. Es hängt vielmehr als mit der Liebesform mit deiner persönlichen Präferenz so wie mit der Präferenz deiner Partner zusammen. Wenn du ein tiefes aufeinander einlassen wünscht und möchtest, dann suche dir deine Partner danach aus. Tiefe oder oberflächliche Bindungen kann man sowohl mit monoamoren als auch mit polyamoren Liebesstil haben, auch wenn bisher wenig Wissen zu langanhaltenden tiefen poly-Bindungen existiert. Das liegt auch daran, dass es (zum Glück) keine "richtige" polyamore Beziehung gibt. Wie du sagst stehen hier manchmal auch das Abenteuer, die Wandelbarkeit oder die Umdeutung dessen was in monogamen Beziehungen richtig ist im Vordergrund. Dieser Mangel an Wissen und "erst mal alles anders machen wollen weil es in der Monogamie auch so gemacht wird" wird sich aber in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten immer mehr ändern.

Mein Tipp: Such dir bis dahin Menschen, die zwar bisher monogam waren und Bindung wollen, aber für eine polyamore Beziehung offen sind. Es gibt davon sehr viele, meine Meinung nach fallen etwa 90% der Menschen in diese Kategorie und gerade Frauen sind oft sehr offen für Mehrfachliebe sobald sie merken dass dies für sie nicht weniger Bindung, Tiefe und Verbindlichkeit bedeutet. Alternativ kannst du dir auch sehr "erfahrene" Polys suchen, diese haben zwar auch oft mit Bindungsproblemen angefangen, wissen aber mittlerweise neben Wandel und Abenteuer auch Stabilität zu schätzen.

Leo, www.offenlieben.de

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Antwort 6 von Peggy und Nils, Duo Wolfsmond:

Lieber Fragesteller,

sicherlich gibt es polyamor lebende Menschen, die sich nicht tief auf eine Beziehung einlassen oder auch nicht einlassen wollen. Und es gibt andere, die sehr tiefe Beziehungen führen. Dasselbe kann dir in einer monogamen Beziehung begegnen. Entscheidend ist unserer Meinung nach aber, was Deine (unerfüllten?) Bedürfnisse sind, die dich veranlasst haben, diese Frage zu stellen.

Was bedeutet es für Dich, sich angemessen tief auf eine Beziehung einzulassen? Woran erkennst Du, das ein Mensch sich in der gewünschten Weise auf Dich einlässt? Woran spürst Du das? Wie fühlst du dich körperlich und seelisch?

Wir möchten hier noch ein paar Fragen ins Feld führen, die dich einladen könnten, deine Glaubenssätze in Hinblick auf Beziehungen zu überprüfen: Warum MUSS sich denn jemand „tiefer“ auf eine Beziehung einlassen? Warum ist es schlecht, oft den Beziehungspartner zu wechseln oder kürzere Beziehungen zu führen? Sind monogame Beziehungen wirklich monoton?

Wir glauben, dass das sich-einlassen und Beziehung führen, das in Kontakt mit der Welt und sich selbst sein nicht von einem Beziehungskonzept abhängig, ob dies nun Polyamorie oder Monogamie oder sonst wie heisst. Es geschieht von Moment zu Moment. In Beziehung sein heißt für uns, sich wirklich zu zeigen mit dem, was gerade in und mit uns passiert, und wirklich hinzusehen, wenn sich unser Gegenüber zeigt. An diesem Punkt fällt uns auf, dass Du überhaupt nicht von Dir sprichst. Bist Du wütend? Bist Du verletzt? Bist du traurig? Gibt es vielleicht eine Frau in Deinem Leben, die sich als polyamor bezeichnet und sich nicht in der Weise auf Dich einlässt, wie Du es Dir wünschst? Wir können nur spekulieren. Verantwortung liegt niemals in einem Konzept, sondern immer in Dir selbst. Zeige Dich, bleib bei Dir und Deinen Gefühlen und teile Dich mit Deinen wirklichen Bedürfnissen mit, nach Möglichkeit in „Ich-Botschaften“.

Wir hoffen, das bringt Dich weiter.
Liebe Grüße
Dein Duo Wolfsmond

http://duo-wolfsmond.de • Creative Tantra Events • Beziehungs- und Sexualcoaching • Tantramassagen • kontakt@duo-wolfsmond.de

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Antwort 7 von Harilal:

JA, du hast recht.

Es gibt viele positive Seiten polyamorer Beziehungen. Das emotional-hormonelle Feuerwerk verhindert nicht per se ein bewussteres Einlassen. Und doch kann es dazu führen, dass Menschen sich voneinander lösen, bevor sie sich tiefer einlassen oder auch zusammen bleiben, ohne sich tiefer einzulassen. Es ist nicht die Dauer einer Beziehung, die sie segensreich macht, sondern, wie du richtig vermutest, die Tiefe einer Beziehung.

Doch gilt all das gesagte auch für die meisten monogamen Beziehungen, wie sie heute gelebt werden. Auch monogame Beziehungen führen nicht per se zu einem einlassen, nicht mal, wenn sie ein Leben lang halten.

Ich benutze für mich ein Bild, das meine Einstellung dazu gut verdeutlicht:

Die meisten monogamen Beziehungen sind in diesem Bild Beziehungen wie von unfreien, anhängigen, bedürftigen "Kleinkindern". Und das dürfte für die allermeisten Beziehungen, wie wir sie heute erleben, zutreffen.

Polyamore Beziehungen sind Beziehungen wie von emotionalen, hormonellen, freiheitsliebenden "Teennagern". Das sind die meisten Beziehungen, wie sie in polyamoren Szene gelebt werden.

Die wirklich reife Beziehung ist meines Erachtens eine, die sich nicht in Schubladen stecken läßt. Sie ist meistens freiwillig monogam, aus einer freien Entscheidung heraus, mit dem Geliebten Intimität zu leben, die viel mehr ist als Sex und die ein tiefes aufeinander einlassen fördert und herausfordert.

Wie dieses Bild andeutet, glaube ich allderdings auch an einen Prozess, in dem die "Teenagerphase" den geilen, hormonellen, triebhaften Sex verkörpert und nicht zugunsten des scheinbar liebenderen, intimeren Zusammen - seins übersprungen werden kann.

Gruß Harilal

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